TheFableCottage.com presents

Die drei Ziegenböcke

The Three Billy Goats Gruff in German

Become a member for audio!
--:--
← Play story audio ↑
--:--

Once upon a time there was a girl named Rapunzel. Rapunzel lived in a tall tower in the forest. The tower had no ladder, no stairs and definitely no elevator. There was no way to get up or down.

Why did Rapunzel live in a tower? Well, it all started with a witch...

Es waren einmal drei Ziegenböcke. Sie lebten in den Bergen, in einem kleinen Ziegendorf namens Ziegenstadt.

Die drei Ziegen waren Brüder, aber sie waren sehr unterschiedlich. Der jüngste Bruder war der Kleinste, der mittlere Bruder war der Dickste, und der älteste Bruder war der Stärkste.

Wie Ihr wahrscheinlich wisst, fressen Ziegen ständig Gras. Gras zum Frühstück. Gras zum Mittag. Gras zum Abendessen. (Manchmal essen sie Schokoladenkuchen zum Dessert, aber normalerweise fressen sie einfach noch mehr Gras.)

Im Sommer gab es viel hohes, grünes Gras in Ziegenstadt. Aber im Winter waren die Berge mit Schnee bedeckt und Gras gab es nirgendwo.

Also entschieden sich die drei Ziegen, den Berg hinunter zu laufen und das hohe, grüne Gras auf den Wiesen oder auf der anderen Seite der Stadt zu suchen.

Sie liefen über den Weg (klipp-klapp, klipp-klapp),
… durch das Dorf (klipp-klapp, klipp-klapp),
…und über den Teich (plitsch-platsch, plitsch-platsch),
… bis sie an einer langen Brücke ankamen.

Auf der anderen Seite der Brücke wuchs das höchste, grünste Gras, das die Ziegen je gesehen hatten. Sie stampften mit ihren Füßen und wackelten mit ihren Schwänzen. Lecker, lecker! Gras!

Aber die Brücke war sehr lang und sehr schmal. Immer nur eine Ziege konnte sie überqueren.
„Hey, Leute, lasst mich zuerst gehen!", sagte die jüngste Ziege. „Ich bin der Kleinste und Schnellste. Ich werde sehen, ob die Brücke sicher ist!"

„Wenn Du willst", sagten die anderen Ziegen, und die jüngste Ziege machte sich auf, die Brücke zu überqueren.

Als sie die Mitte der Brücke erreichte, hörte sie unter der Brücke eine laute, furchterregende Stimme…
„WER IST DA OBEN? WER KLIPPERDI-KLAPPT ÜBER MEINE BRÜCKE?"

Die jüngste Ziege dachte einen Moment nach und antwortete:
„Guten Morgen! Mein Name ist Stefan. Ich stricke gerne und spiele gerne Karten. Meine Lieblingsfarbe ist rot und meine Lieblingsspeisen sind Gras und Schokoladenkuchen. Wie geht es Ihnen?“

„MIR IST EGAL, WER DU BIST!“, rief der Troll. „DU HAST MICH AU FGEWECKT! JETZT BIN ICH HUNGRIG UND ICH WERDE DICH ZUM FRÜHSTÜCK FRESSEN!“

„Huch!", dachte Stefan, die Ziege. „Was für ein unhöflicher und grummeliger Troll!“
Aber Stefan war sehr intelligent und deshalb sagte er zum Troll:

„Entschuldigen Sie, Herr Troll. Ich bin klein und knochig und ich schmecke wie Kohl. Aber mein Bruder ist größer und schmeckt besser als ich. Warten Sie auf ihn. Er ist direkt hinter mir!"

„IGITT! ICH HASSE KOHL!“, grummelte der Troll. „OK, ICH WERDE WARTEN. SCHÖN DICH KENNEN ZU LERNEN, STEFAN, ICH WÜNSCHE DIR EINEN SCHÖNEN TAG.“
Und Stefan rannte über die Brücke, (klipp-klapp, klipp-klapp), bis er das hohe, grüne Gras auf der Wiese erreichte.

Seine Brüder sahen, wie er im fröhlich im Gras spielte. Sie leckten sich die Lippen und wackelten mit ihren Ohren.
„Hey Kumpel, lass mich als Nächster gehen!“, sagte die mittlere Ziege. „Ich bin dicker als du. Wenn ich die Brücke überqueren kann, ist sie auch sicher für Dich!“

„Wenn Du willst“, sagte die älteste Ziege. Die mittlere Ziege lief los.
Als sie die Mitte der Brücke erreichte, hörte sie unter der Brücke eine laute, furchterregende Stimme…

„WER IST DA OBEN? WER KLIPPERDI-KLAPPT ÜBER MEINE BRÜCKE?“
Die mittlere Ziege dachte einen Moment nach und antwortete:

„Hallo Herr Troll! Mein Name ist Klaus. Ich spiele gern Klavier und singe Opern. Meine Lieblingsfarbe ist gelb und meine Lieblingsspeisen sind Gras und Schokoladenkuchen. Wie geht es Ihnen?“

„MIR IST EGAL, WER DU BIST!“, rief der Troll. „DU HAST MICH AU FGEWECKT! JETZT BIN ICH HUNGRIG UND ICH WERDE DICH ZUM FRÜHSTÜCK FRESSEN!“

„Meine Güte“, dachte die Ziege. „Was für ein unhöflicher und grummeliger Troll!“
Aber Klaus die Ziege war nicht dumm, und so sagte er zum Troll:

„Entschuldigen Sie, Herr Troll. Ich weiß, ich sehe fett und lecker aus, aber das ist wirklich nur das Gas. Wenn Sie mich fressen, werde ich wie ein Furz schmecken. Aber mein Bruder ist viel leckerer. Warten Sie auf ihn. Er ist direkt hinter mir!“

„EKELHAFT! ICH HASSE FÜRZE!“ grummelte der Troll. „OK, ICH WERDE WARTEN. SCHÖN DICH KENNEN ZU LERNEN, KLAUS, ICH WÜNSCHE DIR EINEN SCHÖNEN TAG.“
Und Klaus rannte über die Brücke, (klipp-klapp, klipp-klapp) bis er das hohe, grüne Gras auf der Wiese erreichte.

Die älteste Ziege sah, wie Stefan und Klaus im Gras spielten. Sie tanzte einen kleinen Ziegentanz und machte ein lustiges Ziegengeräusch.

„Mäh-äh-äh! Jetzt bin ich dran!“, sagte die älteste Ziege und lief los, die Brücke zu überqueren.
Als sie die Mitte der Brücke erreichte, hörte sie unter der Brücke eine laute, furchterregende Stimme…

„WER IST DA OBEN? WER KLIPPERDI-KLAPPT ÜBER MEINE BRÜCKE?“
Die älteste Ziege dachte einen Moment nach und antwortete:

„Guten Tag, Herr Troll. Mein Name ist Dennis. Ich backe gerne Kekse und gehe gern am Strand spazieren. Meine Lieblingsfarbe ist blau und meine Lieblingsspeisen sind Gras und Schokoladenkuchen. Wie geht es Ihnen?“

„MIR IST EGAL, WER DU BIST!“, rief der Troll. „DU HAST MICH AU FGEWECKT! JETZT BIN ICH HUNGRIG UND ICH WERDE DICH ZUM FRÜHSTÜCK FRESSEN!“
„Oh, oh“, dachte Dennis. „Was für ein unhöflicher und grummeliger Troll!“

Aber bevor Dennis noch etwas sagen konnte, sprang der Troll hoch auf die Brücke. Er hatte Hände groß wie Teller. Seine Füße waren so lang wie Brotlaibe. Und das Haar auf seinem Rücken war so dicht wie Gras.

Der Troll streckte sich, schüttelte seinen haarigen Körper und knurrte:
„ZWEI ZIEGEN HABEN HEUTE BEREITS DIE BRÜCKE ÜBERQUERT. ALSO SAG MIR NICHT, DASS DU EINEN GRÖßEREN; LECKEREREN BRUDER HAST. ICH BIN KEIN IDIOT. JETZT HALT STILL, DAMIT ICH DICH FRESSEN KANN. ICH BIN SEHR HUNGRIG!“

Dennis die Ziege war sehr schlau, aber, wie Ihr Euch sicher erinnert….war er auch die stärkste Ziege.
Er stampfte mit den Füßen. Er senkte seine Hörner. Dann zielte er auf den Troll... klipp-klapp, klipp-klapp, klipp-klapp…BUMM! Er traf den Troll am Rücken und schubste ihn von der Brücke.

„AIIIEEEEEEE!“ , quietschte der Troll, als er hinunterfiel, weiter, weiter, und in den Fluss.
Platsch!

Dennis rannte sicher über die Brücke und zu seinen Brüdern. Die drei Ziegen aßen ein großes Mittagessen aus hohem, grünem Gras. Sie unterhielten sich und lachten und spielten Fußball auf der Wiese – weit weg vom kalten Schnee.

Und der Troll? Er wurde den Fluss hinab und ins Meer gespült. Er wurde nie wiedergesehen.

As you know, witches can be very jealous. They particularly hate when people steal (that people are stealing) herbs from their vegetable gardens.

But unfortunately Rapunzel's mother did not know that about witches. Many years ago when she was pregnant with Rapunzel, she sneaked into the yard of her neighbour the witch, and stole a little parsley.

The witch saw her steal the parsley. She gave Rapunzel's mother two choices:

Retold by Aletta and Miranda. Illustrated by Aletta. Translated by Lukas. Voiced by Irene. Music by Luke.